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  • Der Arbeitsmodus und der Betriebsfaktor des Motors

    18.07.2024

    Der Motorbetriebsfaktor gibt die maximale Belastung an, die der Motor über einen längeren Zeitraum kontinuierlich aushalten kann. Er ist ein Parameter zur Messung der Dauerlastfähigkeit des Motors. Er ist die Überlastrate, die für spezielle Anwendungen oder Betriebsarten reserviert ist. Sein Wert entspricht dem Verhältnis der maximal zulässigen Ausgangsleistung zur Nennleistung. Der Betriebsmodus ist die Betriebsart und sollte nicht mit dem Kapazitätsfaktor verwechselt werden. Beispielsweise beträgt die tatsächliche maximale Ausgangsleistung eines 30-kW-Motors mit einem Betriebsfaktor von 1,15 30 × 1,15 = 34,5 kW.

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    Heute werden wir den Arbeitsmodus und den Servicefaktor überprüfen und den Servicefaktor anhand einiger Beispiele interpretieren, um die Motorkonstruktion und den rationellen Einsatz von Motoren zu unterstützen.

    Zu den gängigen Betriebsarten von Motoren gehören S1 Dauerbetrieb, S2 Kurzzeitbetrieb und S3–S7 zyklischer Betrieb. Unübliche Betriebsarten sind S8 Dauerbetrieb mit variabler Drehzahl und Last und S9 Betriebsart mit nicht periodischer Last- und Drehzahlvariation. Wenn die Betriebsart nicht mit den Standardbetriebsarten S1–S9 übereinstimmt, z. B. wenn der Motor kontinuierlich unter variabler Last laufen soll, kann die Kombination „S1 Dauerbetrieb + Betriebsfaktor“ zur Charakterisierung der Motorleistung verwendet werden.

    Der Betriebsfaktor ist ein umfassender Indikator und sein Wert entspricht der maximalen Überlastrate. Entsprechend den Betriebseigenschaften von Drehstrom-Asynchronmotoren wird der Betriebsfaktor im Allgemeinen mit 1,15–1,25 angegeben, da ein niedrigerer Betriebsfaktor keine wesentliche Anwendungseffizienz bietet und ein höherer Betriebsfaktor zu einer nicht optimalen Betriebswirtschaftlichkeit des Motors führt.

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    Am Beispiel eines Schraubenkompressors variiert die Motorlast periodisch, abhängig vom Luftvolumenbedarf des Benutzers. Wenn der Kompressor den vom Benutzer eingestellten Höchstarbeitsdruck erreicht, beginnt er mit der Entlastung. Wenn der Arbeitsdruck der Rohrleitung auf den vom Benutzer eingestellten Mindestarbeitsdruck fällt, wird der Kompressor automatisch geladen.

    Die Wahl der Motorleistung soll sicherstellen, dass der Motor unter der erwarteten Last mit hohem Wirkungsgrad und Leistungsfaktor arbeitet und gleichzeitig lange Zeit bei Volllast laufen kann, um sich an die tatsächlichen Arbeitsbedingungen bei langfristiger Überlastung durch den Kunden anzupassen. Normalerweise entspricht die gewählte Motorleistung bei Volllast dem 1,1-fachen der erwarteten wirtschaftlichen Betriebswellenleistung.

    Wird die Motorleistung direkt als 1,1-fache der erwarteten wirtschaftlichen Wellenleistung ohne Berücksichtigung des „Servicefaktors“ gewählt, führt dies zu einem relativ niedrigen Wirkungsgrad und Leistungsfaktor des Motors, was zu Energie- und Kostenverschwendung führt. Daher ist der „Servicefaktor“ tatsächlich ein wichtiger Parameter, um einen hocheffizienten und wirtschaftlichen Betrieb von Luftkompressoren sicherzustellen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die Nutzung und richtige Anwendung des „Betriebsfaktors“ des Motors der Betrieb von Luftkompressoren innerhalb des angegebenen und angemessenen Bereichs gesteuert werden kann. Andernfalls weicht die ursprüngliche Motorkonstruktion zwangsläufig von den tatsächlichen Lastbedingungen ab, und der Motorwirkungsgrad wird möglicherweise nicht voll ausgeschöpft oder ist für den langfristigen Dauerbetrieb bei „Volllast“ nicht geeignet.